Leitlinien meiner kommunalen Familienpolitik

Die Familien- und Bildungspolitik, sowie eine darauf ausgelegte Liegenschaftsarbeit hat für mich eine hohe Priorität.

Wohnraum und Bauplätze müssen für Familien attraktiv und erschwinglich sein. Nur dann können wir der demographischen Entwicklung gegensteuern.

In der Familienpolitik ist es für mich eine selbstverständliche Notwendigkeit, dass genügend Betreuungsplätze in der Kinderbetreuung angeboten werden, sei es im U 3 oder Ü 3 Bereich, oder auch im Schulbereich.

Und zusätzlich zur Quantität des Angebots muss auch die Qualität der Betreuung Maß unserer Arbeit sein.

Die Qualität der Betreuung, beispielsweise durch eine Qualitätsoffensive in den Betreuungseinrichtungen, ist die wichtigste Voraussetzung für Chancengleichheit aller Kinder beim Zugang zur Bildung.

Dazu gehört auch nun die anstehende Aufgabe: Einführung einer am Bedarf orientierten für alle Seiten tragfähigen Lösung der Ganztagesschulbetreuung. Hier gilt es keine vorschnellen Festlegungen zu treffen. Es sind alle Beteiligten in einem umfassenden Abwägungsprozess einzubinden. Dies sind z.B. die Schulleiter, Elternbeiräte, Gemeinderäte, die Kirchen, die Vereine und die Verwaltung. Ich will die Vor- und Nachteile der verschiedenen Alternativen, sowohl was die Konzepte, als auch was die Örtlichkeiten anbelangt sachgerecht gegeneinander abwägen.

Eine älter werdende Gesellschaft stellt uns vor Herausforderungen. Dauerhafte und flexibel verfügbare Pflegeangebote sind für Pflegebedürftige und ihre Familien wichtig. Mit der Diakonie-Pflegestation, mit Pflegeheimen in kirchlicher und privater Trägerschaft wie Kleeblatt und Evangelischer Heimstiftung, engagierten Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ist Remseck bereits heute gut aufgestellt. Die Herausforderungen der Zukunft können nur durch die intensive Zusammenarbeit der kommunalen, kirchlichen und privaten Träger bewältigt werden. Hier möchte ich im Dialog mit den Beteiligten bezahlbare Lösungen verwirklichen.